Der Flyer zeigt eine Ankündigung für die 9. Fachtagung bfb barrierefrei bauen mit dem Titel 'Hören für Alle – Barrierefreie Raumakustik und Medientechnik', geplant für den 1. Oktober 2024 in Köln. Das Hauptmotiv ist das Porträt eines Mannes, Dipl.-Ing. Matthias Scheffe, Experte für Raumakustik und Elektrotechniker, neben Informationen zum Live-Stream der Veranstaltung.
Quelle: RM Rudolf Müller Medien

Fachtagung 2024-07-28T22:00:00Z Raumakustik und Medientechnik für inklusive Architektur | 9. Fachtagung bfb barrierefrei bauen

Gutes Hören für alle: Wie Raumgestaltung und Medientechnik Barrierefreiheit schaffen.

Wie ein Raum klingt, sieht man nicht. Die Auswirkungen von schlechter Raumakustik spüren alle: Die Sprachverständlichkeit leidet, das Stressempfinden steigt, die Konzentrationsfähigkeit sinkt. Für manche ist das nur störend, für Menschen mit Höreinschränkungen jedoch elementär.

Grundsätzlich ist eine gute Raumaktustik wichtig, um unerwünschte Geräusche zu minimieren und die Klangqualität zu erhöhen. Ein Klassenraum hat jedoch andere Anforderungen als ein Büro in einer Arbeitsstätte, ein Empfangsbereich mit Wartezone, ein Veranstaltungsraum oder ein Patientenzimmer.

Alles einfach verstehen

Veranstaltungsbild zur neunten Fachtagung bfb barrierefrei bauen am 1. Oktober 2024
Mehr Infos und Anmeldung » (Quelle: RM Rudolf Müller Medien)

Die Anforderungen an Lärmminderung, Raumkomfort und Sprachverständlichkeit auf kurze oder auch lange Distanzen sind unterschiedlich. Hinzu kommen je nach Nutzungssituation auch besondere Anforderungen an eine technische Unterstützung für Menschen mit Höreinschränkungen, z.B. durch Höranlagen oder Kommunikationshilfen.

Mit einer frühzeitigen Planung lassen sich die Vorgaben an Reflexion, Absorption und Nachhall in Einklang bringen und der Einsatz technischer Anlagen möglichst minimieren. Einfluss haben dabei neben Raumgröße und Nutzung auch Oberflächen und die geplante Möblierung. Im Hinblick auf Barrierefreiheit ist insbesondere DIN 18041 „Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen“ zu beachten.

Matthias Scheffe zeigt, welche Anforderungen wesentlich sind und worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Anhand von praxisnahen Beispielen erläutert er praktikable Lösungen für typische Aufgabenstellungen. Er blickt dabei sowohl auf bauliche als auch auf technische Maßnahmen und erklärt auch, mit welchen Mitteln sich bei Nachrüstungen oder Umbauten im Bestand gute Ergebnisse erzielen lassen. Darüber hinaus liefert er einen Überblick über die verschiedenen Höranlagen und Medientechnik für Menschen mit Höreinschränkungen und hilft so, die geeignete Technik je nach Einsatzzweck auszuwählen.

  • Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen: Lernen Sie die spezifischen Vorgaben der DIN 18040-1 kennen und verstehen Sie, wie diese in Ihren Bauprojekten umgesetzt werden können.
  • Vorteile für alle Nutzer: Erfahren Sie, wie gute Akustik und geeignete Höranlagen nicht nur Menschen mit Hörbeeinträchtigungen, sondern allen Nutzern zugutekommen.
  • Innovative Lösungen: Entdecken Sie neue Technologien und Methoden, die ihre Planung vereinfachen und die Nutzerfreundlichkeit erhöhen.

Mehr dazu im Vortrag auf der 9. Fachtagung bfb barrierefrei bauen am 1. Oktober 2024 »

Ihr Referent | Als Experte für Raumakustik verfügt Dipl.-Ing. Matthias Scheffe über langjährige Erfahrung in der Akustikplanung. Von der ersten Beratung bis hin zur konkreten Umsetzung von baulichen Maßnahmen sowie der Auswahl der passenden, barrierefreien Medientechnik unterstützt er Architekten, Bauherrinnen und Betreiber bei verschiedenen Bauaufgaben. Matthias Scheffe ist Elektrotechniker sowie Gründer und Geschäftsführer von Ton & Technik in Nümbrecht. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich im Fachreferat Barrierefreiheit des DSB Deutscher Schwerhörigenbund e.V. .

zuletzt editiert am 27. August 2024
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