Eine Fotoausstellung für alle erlebbar machen: Mit „Amazônia Touch“ werden ausgewählte Fotografien taktil so aufbereitet, dass sie über den Tastsinn erschlossen werden können – und damit auch blinden und sehbehinderten Menschen Zugang zur Bildwelt des Amazonas ermöglichen.

Im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum feiert die Ausstellung „AMAZÔNIA“ des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado Deutschlandpremiere. Auf rund 200 Schwarzweißfotografien zeigt der Fotograf die Vielfalt der amazonischen Landschaften sowie die Lebensrealitäten der indigenen Bewohner:innen, die dieses Ökosystem seit Jahrhunderten bewahren.
Für alle erlebbar
Ergänzend zur Ausstellung ist der Bildband „Amazônia Touch“ erschienen, ein für Blinde und Sehbehinderte gestaltetes Fotobuch, dass sich mit den Händen lesen lässt. Der Bildband enthält 21 dreidimensionale taktile „Übersetzungen“ der Fotografien.
„Amazônia Touch“ ist auch Bestandteil der Austellung in Köln. Mithilfe von Messingplatten, Acrylharz und natürlichen Materialien eröffnen sich so für alle Besuchenden beeindruckende Einblicke in den Amazonasregenwald und seine Bewohnenden.
Atlas-Tipp: Mehr zur Gestaltung von visuellen, taktilen und digitalen Leit- und Orientierungssysteme und weitere Projektbeispiele liefert der „Atlas barrierefrei bauen“ »
Regelmäßige Updates sichern
In der Rubrik „bfb unterwegs“ stellen wir regelmäßig mehr oder weniger barrierefreie Lösungen aus der Praxis vor. Keine Ausgabe von "bfb unterwegs" mehr verpassen: Melden Sie sich jetzt zum kostenlosen, monatlichen bfb-Newsletter anmelden »