Praxiserfahrungen + Lösungen für Sonder- und Regelbauten.

Franz Josef Hahn schildert beim 4. bfb-Symposium Brandschutz & Barrierefreiheit die Sicht der Einsatzkräfte. Er erläutert die besonderen Abhängigkeiten des abwehrenden Brandschutzes vom vorgelagerten baulichen sowie organisatorischen Brandschutz – gerade im Hinblick auf Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen und eingeschränkter Selbstrettungsfähigkeit.
Was kann die Feuerwehr leisten? Welche Lösungen funktionieren? Welche Konzepte eher nicht?
Die Rettung von Menschen mit Einschränkungen muss bereits bei der Planung berücksichtigt werden – im besten Fall durch bauliche Lösungen. Die Fremdrettung von Menschen mit Behinderungen durch die Einsatzkräfte ist dabei kein realistischer Lösungsansatz. Und auch der bloße Hinweis auf organisatorische Maßnahmen im Rahmen der Betreiberverantwortung reicht nicht aus.
Anhand von Erfahrungswerten und Beispielen aus der Einsatzpraxis liefert Franz Josef Hahn Anregungen und Empfehlungen für die Planung von sicheren Fluchtwegen und geeigneten Evakuierungskonzepten für Menschen mit Behinderungen. Er blickt dabei auf die verschiedenen Nutzungen im Sonder- und Regelbau und zeigt sowohl bauliche Lösungen als auch organisatorisch-betriebliche Maßnahmen.
Der Referent
Franz Josef Hahn, ist Brandoberamtsrat bei der Feuerwehr Frankfurt. Im Brandschutzbüro der Stadt Frankfurt berät er öffentliche Bauherren und Betreibende zum vorbeugenden Brandschutz. Er ist Mitglied im VDI-Fachausschuss Barrierefreiheit sowie Aufzugstechnik/Feuerwehraufzüge.