Extra WC, extra Eingang, extra Umweg – gut gemeint ist nicht immer gut gelöst. Wer „Sonderwege“ schafft, trennt statt zu verbinden.
In vielen Gebäuden zeigt sich Barrierefreiheit noch als „Extra“: ein separates WC, ein Eingang um die Ecke, ein Umweg durch Nebenzonen. Solche Lösungen sind oft gut gemeint, aber oft mit längeren Wegen und dem Signal verbunden, nicht selbstverständlich dazuzugehören.
Welche Wirkung entfalten sie im Alltag? Erleichtern sie Teilhabe oder markieren sie Unterschiede? Wer profitiert, wer fühlt sich an den Rand gedrängt? Meist lässt sich Barrierefreiheit auch so denken, dass Zugänge, Wege und Nutzungen gemeinsam funktionieren – ohne Sonderstatus.
Was bedeuten Inklusion und Barrierefreiheit für Gebäude und Architektur, wie beeinflussen sie Orientierung, Abläufe und Nutzungen? Mit bfb unterwegs laden wir Sie ein, hinzuschauen und Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
Sind Ihnen auch schon besonders ausgefallene, absurde, misslungene oder auch vorbildliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit begegnet? Teilen Sie diese gern mit uns und unseren bfb-Lesern und schicken Sie uns Fotos Ihrer Entdeckung inkl. Quellenangabe »»
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