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barrierefrei-planen-bauen-1-2017

Einzigartige Lösung für sichere barrierefreie Türschwellen. Mit patentierter Rampenfunktion. Dauerhaft rückstaufreie Entwässerung: Einziges auf Langzeittauglichkeit geprüftes Drainrost-System (TBU). Mit Gewährleistung. Einstellbar als Rampe: Dank kipp- und höhenverstellbarer Drehfüße. Geschützt vor Versottung: Eingebautes Schmutzgitter gewährleistet die dauerhafte, effiziente Entwässerungsleistung von Drainrost und Drainage. Eine rückstaufreie Entwässerung ermöglicht die Kombination mit einer System-Hochleistungsdrainage. 6 Jahre Funktionsgarantie* für das AquaDrain® Komplett-Entwässerungssystem Für die Gewährleistung, für die Dokumentation von Objekt, Umfang und Ausführungszeitpunkt sind nachfolgende Angaben notwendig: Bauvorhaben (Name, Adresse) Bitte kreuzen Sie die verwendeten Systemkomponenten oben an. Datum der Ausführung (Monat/Jahr) Fläche in m2 Ausführendes Unternehmen (Adresse/Firmenstempel) Datum/Unterschrift des Gewährleistungsnehmers Datum/Unterschrift des Gewährleistungsgebers * Die Funktionsgarantie gilt nur bei Verwendung der oben genannten Systemkomponenten. ** überpüfbar durch Wasserzufluss in AquaDrain® Entwässerungsroste analog KiWa Prüfbericht 1.5/16802/0146.0.2-2012 GUTJAHR Systemtechnik GmbH Philipp-Reis-Straße 5-7 D-64404 Bickenbach Tel.: +49 (0) 6257 9306-0 Fax: +49 (0) 6257 9306-31 info@gutjahr.com www.gutjahr.com AUF VERSCHLUNGENEN PFADEN 1.2017 BARRIEREFREI planen & bauen www.gutjahr.com/bf-flex (Bitte hier ankreuzen!) Grundlage der Leistungszusage: Konstruktionshöhe mindestens 75 mm (geringere Höhen reduzieren und größere Höhen erhöhen das Wasserableitvermögen) Plattenbelag aus Keramikelementen, Natur- oder Betonwerkstein (vgl. Technisches Datenblatt AquaDrain® T+ oder AquaDrain® EK) Drainfähige Schicht aus Feinkies oder Splitt auf AquaDrain® T+ 16 mm; Dicke zusammen 45 mm. Alternativ drainfähige Schicht aus Drainmörtel auf AquaDrain® EK 16 mm; Dicke zusammen mind. 66 mm. Entwässerungsstrecke 3 m (längere Strecken reduzieren und kürzere Strecken erhöhen das Wasserableitvermögen) Gefälle mindestens 1 % (geringeres Gefälle reduziert und stärkeres Gefälle erhöht das Wasserableitvermögen, uneben ausgeführte Abdichtungen beeinträchtigen die Wasserab leitung) Wartung: Für die Funktionsgarantie ist es erforderlich, das Original- -Schmutzgitter in AquaDrain® FLEX und AquaDrain® BF-FLEX Entwässerungsrosten je nach Schmutz- und Laubaufkommen mindestens ein- bis zweimal im Jahr zu reinigen (Abschütteln des Schmutzes). Beschädigte Schmutzgitter sind zu ersetzen. Entwässerungsroste müssen grundsätzlich die komplette Schwellenbreite ausfüllen. Eventuell seitliche Fugen/Öffnungen zwischen dem Rahmen und den Laibungen begünstigen den Eintrag von Verunreinigungen, die das Wasserableitvermögen verringeren. D 04/16 Bestehend aus den Systemkomponenten: AquaDrain® FLEX – wannenbildender Entwässerungsrost AquaDrain® BF-FLEX – wannenbildender Entwässerungsrost AquaDrain® T+ 16 mm – kapillarpassive Flächendrainage für die lose Verlegung auf Kies oder Splitt AquaDrain® EK 16 mm – kapillarpassive Flächendrainage für die feste Verlegung auf Drainmörtel ProFin® KL Drainkiesleiste ProFin® DP Basisprofil + ProFin® BL Aufsteck-Blenden Wasserableitvermögen = 1,1 l/(m · s)** von AquaDrain® FLEX/BF-FLEX Entwässerungsrosten – kombiniert mit den 16mm hohen Drainagematten AquaDrain® T+ oder AquaDrain® EK bei einem Gefälle der Abdichtung von mindestens 1 % Zertifikat_Funktionsgarantie D_20106.indd 1 25.04.16 15:30 Eine neue, zusätzliche Rampe schafft zukünftig einen barrierefreien Zugang vom botanischen Garten direkt auf die Caféterrasse der Flora. Die noch im Bau befindliche Rampenanlage besteht aus einer Geländeaufschüttung mit flach ansteigenden Wegen, an die sich die eigentliche Rampe anschließt. Eine geschwungene, brückenartige Stahlkonstruktion mit Zwischenpodesten überbrückt den weiteren Höhenunterschied bis zu einer Stegkonstruktion, die über den Tiefhof der Anlieferung hinweg verläuft und auf der Terrasse endet. Die geschwungene Rampenanlage besteht aus mehreren brückenartigen Elementen, die zwischen den Podesten angebracht sind. Die Podeste gründen auf mittig angeordneten, eingespannten Rundstützen aus Stahl. Die einzelnen Teile der Konstruktion – also Stützen, Träger, Steifen, Bodenbleche etc. – sind aus verzinktem, beschichtetem Stahl hergestellt und werden weitestgehend vorgefertigt zur Baustelle geliefert, um dort vor Ort montiert zu werden. Die Geländer sind jeweils mit einem Handlauf versehen, die Ausfachungen dieser Geländer sind mit aufgespanntem Maschendraht ausgeführt, was hervorragend zu den nachträglich angebrachte Ausfachungen des historischen Bestandsgeländers der Terrasse passt. Der vorhandene Baumbestand wird durch die geschwungene Form der Rampen weitgehend geschont. Lediglich ein Baum im Bereich der Stahlkonstruktion muss gefällt werden. Breite Wege ermöglichen Begegnungen auf ganzer Strecke Alle Wege und Rampen sind durchgehend in einer lichten Breite von großzügigen 180 cm ausgeführt. Dies ermöglicht die Begegnung von Rollstuhlfahrern gemäß der DIN 18040-1, ohne dass die bei geringerer Breite erforderlichen Begegnungsflächen einzuplanen sind. Lediglich im Bereich des Steges vom letzten Podest zur Terrasse verjüngt sich auf einer Länge von 5 m die Breite auf 150 cm. Auf diese Weise wird der Anschluss an das ebenso breite Bestandsgeländer der Flora-Terrasse ermöglicht. Sanfte Anstiege erleichtern den Weg nach oben Die Wegeflächen im Gelände weisen durchweg eine Neigung von unter 3 % auf. Damit wird die nach DIN 18040-1 für Gehwege geforderte Barrierefreiheit gewährleistet. Eine Ausbildung als Rampe im Sinne der DIN 18040-1 mit Handlauf, Radabweiser etc. ist nicht erforderlich. Die entlang der wassergebundenen Wegefläche angeordneten Rabattensteine werden mit einer Überhöhung von mehr als 3 cm eingebaut. Die dadurch entstehende Kante kann als zusätzliche Orientierungshilfe für sehbehinderte Menschen dienen. Die Stahlkonstruktion ist gemäß der DIN 18040-1 ausgeführt. Die Länge der Lauflinien auf den mit 6 % geneigten Abschnitten beträgt jeweils 6 m von Zwischenpodest zu Zwischenpodest. Die Wegefläche ist ohne Querneigung ausgeführt, das Geländer der Rampe wird mit einem Handlauf in etwa 85 cm Höhe und einem Radabweiser ausgestattet. Die Beschichtung der Bodenbleche mit Flüssigkunststoff mit Einstreuungen schafft eine rutschfeste Oberfläche entsprechend den Anforderungen (R12 gem. BGR 181) Voraussetzung für diese gelungene Lösung im Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und Barrierefreiheit war eine frühzeitige Abstimmung zwischen Planern, Bauherren und Ämtern, allen voran Dr. Stephan Anhalt, Leiter des Botanischen Gartens, Herrn Lützenkirchen vom Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege sowie Martin Lersmacher, Baudirektor und Mitglied des Arbeitskreises Behindertenpolitik der Stadt Köln.


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