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KONZEPT & PLANUNG Um den enormen Niveauunterschied zwischen Gebäude und Gelände auszugleichen, wurde der Haupteingangsbereich (rechts) völlig neu konzipiert. 1.2017 BARRIEREFREI planen & bauen 17 Foto: KölnKongress GmbH Wie ein überdimensionaler Wintergarten steht das aus Gusseisen und Stahl erbaute Gebäude inmitten der eigentlichen Flora, einer weitläufigen Gartenanlage im Herzen Kölns. Im Jahr 1864 wurde der von den Kölner Architekten Max Nohl und Joseph Felten entworfene Festpalast erstmals eröffnet. Durch die starken Zerstörungen der gesamten Anlage im Zweiten Weltkrieg und die finanzielle Knappheit in den darauffolgenden Jahren wurde das ursprüngliche, sehr imposante gekreuzte Glastonnendach zunächst durch ein ziegelgedecktes Walmdach ersetzt. In einer ersten großen Sanierungsaktion in den Jahren 1978/79 wurden Teile der alten Konstruktion wieder freigelegt, daraufhin wurde die Flora 1980 in die Denkmalliste der Stadt Köln aufgenommen. Nach einigen kleinen Teilrestaurierungen des Gebäudes stand im Jahr 2011 die Generalsanierung an. Für insgesamt 36 Mio. Euro konnte nicht nur die ursprüngliche Form der Flora wiederhergestellt werden, das Gebäude wurde gleichzeitig an die Erfordernisse eines modernen Veranstaltungszentrums angepasst. Dazu gehören die Neugestaltung des Festsaals Die Kölner Flora in der Frontansicht im Eröffnungsjahr 1864. risch auf allerhöchstem Niveau. Seit der Neueröffnung im Sommer 2014 hat sich die Flora samt umliegendem Botanischen Garten zu einer der besten Kölner Adressen für alle Arten gesellschaftlicher Veranstaltungen etabliert. Foto: KölnKongress GmbH DIE FLORA IN KÖLN 150 JAHRE IM STETIGEN WANDEL mit 800 m2 Fläche, ein neuer gläserner Anbau mit Bistro, Orangerie und Parksalon und die Umgestaltung des Haupteingangs inklusive des Foyers. Die Lichtplanung, die Akustik und natürlich auch die Barrierefreiheit sind technisch wie gestalte


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